Rippchen-Lovestory (Zweierlei Spareribs)

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Wisst ihr, was ich liebe? Richtig, Spareribs!

Wisst ihr, was ich noch mehr liebe als Spareribs? Selbstgemachte Spareribs!

Letzte Woche gab es bei mir im Haus ein großes Spareribs-Essen, und die waren SO geil, dass ich euch die Rezepte und Fotos einfach nicht vorenthalten kann. Am Ende des Posts findet ihr beide Rezepte am Stück, zum Ausdrucken und nachmachen!

Begonnen hat alles damit:
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4kg frische Rippchen vom Metzger des Vertrauens! Gereicht hat das ganze gut für 5 Personen, mit mehr Beilagen reicht das aber sicherlich auch für mehr Leute…
Wir haben auch fleißig Rezepte rausgesucht, weil es für uns alle das erste mal war, dass wir Spareribs selbst mariniert haben. Bei der Vielfalt der Rezepte konnten wir uns aber nicht so ganz entscheiden und so wurden es 2 verschiedene:
Einmal ein „Spezialrezept“ und einmal eins mit leicht improvisierter Schwarzbiermarinade.

Los geht’s mit dem Spezialrezept!
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Das ist der sogenannte „Dryrub“, mit dem wir die Rippchen liebevoll am Vortag eingerieben haben:
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Schöööön sanft einmassieren! Die Rippchen mögen das! :)

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Nachdem die Rippchen ihre Massage erhalten haben, kamen sie in ein bisschen Frischhaltefolie. Hinten die Spezialrippchen, vorne die Rippchen in ihrer Schwarzbiermarinade im Gefrierbeutel. Das ganze durfte so über Nacht ruhen, bzw. die Schwarzbierrippchen wurden regelmäßig und unabhängig voneinander von mehreren Leuten mehrmals gewendet und geschüttelt.

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Hier abgebildet sind die Schlammpackungen, ääääh Marinaden (bzw. das sog. „Finishing Glaze“) für die Rippchen. Links Spezial, rechts Schwarzbier. Während die Rippchen sich schon bei molligen 110°C im Ofen gesonnt haben, haben wir die Marinaden gekocht, mit denen die Rippchen dann im späteren Prozess sanft bepinselt wurden.

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Die Spezialrippchen nach einiger Zeit im Ofen, noch ohne Glaze, nur mit dem Dryrub behandelt.

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Die Spezialrippchen nach einigen Lagen „Finishing Glaze“, kurz vor fertig.

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Die Schwarzbierrippchen, ebenfalls kurz vor fertig.

Von den wirklich fertigen Rippchen hab ich natürlich klugerweise keine Fotos gemacht. Aber die Vorfreude auf das Essn war einfach so groß, dass ich das vollkommen vergessen habe.
Macht ja nichts, ihr wisst bestimmt wie fertige Spareribs aussehen und wir können nun zu den Rezepten kommen!

Schwarzbierrippchen

Zutaten (für 1 kg Rippchen)

1 EL Öl
1 TL Tabasco
1 EL Sojasauce
1 EL Honig
1/2 EL Senf
1/2 EL Chilipulver
1/2 EL Currypulver
1/2 EL Paprikapulver
1 EL getrocknete Kräuter, Oregano z.B.
insg. 1 Flasche (0,5l) Schwarzbier (z.B. Köstritzer oder Pyraser)

Am Vortag die Rippchen in einer Marinade aus allen Zutaten (aber nur 250 ml Bier!!) einlegen und unter gelegentlichem Wenden über Nacht einziehen lassen.

Die Rippchen auf ein mit Alufolie gesichertes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 110°C 5-6 Stunden backen. Dabei gelegentlich wenden und nach den ersten 1-2 Stunden regelmäßig mit folgender Marinade bepinseln:

Den Saft, in dem die Rippchen gelagert haben mit einem weiteren EL Honig in einen Topf geben und auf kleiner Flamme gut eindicken lassen. Ab und an Bier nachkippen. Das Einkochen kann recht lange dauern, wir haben die Marinade im Prinzip fast so lange köcheln lassen, wie die Rippchen im Ofen waren. Gegen Ende wurde die Marinade dann auch immer dickflüssiger, was ja auch nicht schlecht ist, für die „Anhaftung“ an den Rippchen.

Spezialrippchen (nach diesem Rezept: http://www.chefkoch.de/rezepte/1679731276069495/Spezial-Spare-Ribs.html )

Zutaten für 2-3 kg Rippchen:

Für den Dryrub:

3 EL grobes Meersalz
3 EL Paprikapulver, edelsüß
2 ELZucker, brauner
2 TL Zwiebelpulver
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Nelkenpulver
1 TL Schwarzer Pfeffer
¼ TL Muskatnuss
½ TL Zimtpulver

Für das Finishing Glaze:

1 Tasse Tomatenketchup
1/4 Tasse brauner Zucker
1/4 Tasse Honig
1 EL Essig
1 EL Senf
1 EL Zitronensaft
1 EL Worcestershiresauce
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
2 Zehen Knoblauch, gepresst
1/2 TL Meersalz
1/4 TL Cayennepfeffer
Ein guter Schuss Apfelsaft

Am Vortag alle Zutaten für den Dryrub zusammen vermischen und in die Rippchen einmassieren. In Frischhaltefolie eingewickelt über Nacht gekühlt liegen lassen.

Nach der Nacht die Rippchen auspacken und auf einem mit Alufolie gesichtern Backblech im vorgeheizten Ofen bei 110°C 5-6 Stunden lang backen. Gelegentlich wenden und bevor das Finishing Glaze aufgetragen wird, immer wieder mit Apfelsaft beträufeln.

Nachdem die Rippchen in den Ofen geschoben wurden, in einem Topf die Zutaten für das Finishing Glaze zusammenrühren, einmal aufkochen lassen und dann ca 20 Minuten simmern lassen. Ca. 2 Stunden, bevor die Rippchen fertig sind, beginnen das Finishing Glaze aufzupinseln. So alle 10-30 Minuten, auch je nachdem, wie das Glaze reicht.

Die fertigen Rippchen kann man dann mit Brot und Kräuterquark servieren, oder irgendeine gemüsige Beilage schaffen, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

So sah übrigens das Ganze aus, als wir fertig waren mit Essen:

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Auf eine baldige Wiederholung, weil – OH. MEIN. GOTT. – war das Essen geil!

Solltet ihr noch irgendwelche Fragen zur Zubereitung haben, stehe ich euch gerne in den Kommentaren zur Verfügung!

Liebe Grüße
Sushi

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