Sushi selbstgemacht

sushi

Ich glaube, darauf haben wir alle gewartet, seit es diesen Blog gibt: Sushi macht Sushi!
Mein Freund war da und wir haben uns endlich mal getraut, unser eigenes Sushi zu machen. Und nachdem ich letztens in Düsseldorf einen Asia-Laden leergekauft habe, waren auch alle Zutaten im Haus.

Wir haben zwar noch nicht das perfekte Sushi machen können, aber für den ersten Versuch war es schon ziemlich gut.

Zutaten (für 2 Personen?):

ca. 250g Sushireis
1 TL Reisessig (weißer Aceto tuts auch)
1 TL Sojasauce
Sushi-Ingwer-Wasser nach belieben (ca. 3 EL bei uns)
Nori-Blätter
Sushi-Ingwer
Sojasauce
(Wasabi)

für die Füllung z.B.:
Avocado
Lachs
Gurke
Thunfischcreme (bestehend aus Dosenthunfisch, Mayonaise, Pfeffer)

Als erstes macht man den Reis. Am besten nach Anleitung auf der Packung zubereiten. Unseren (wahrscheinlich jeden Sushireis) sollte man gut (!!!) auswaschen, bis das Wasser klar bleibt. Dann ca. 1 Stunde quellen lassen. Dann mit der doppelten Menge Wasser aufkochen, 2 Minuten kochen lassen und auf kleinster Stufe noch 15 Minuten ziehen lassen. Wir haben den Essig, die Sojasauce und das Ingwerwasser direkt beim Kochen dazugegeben, echte Japaner hätten uns dafür bestimmt getötet und das ganze erst nachträglich gewürzt :) Den Reis lässt man dann natürlich abkühlen, bevor es weiter geht.

Wenn der Reis abgekühlt ist, kann man mit den restlichen Vorbereitungen anfangen: Den Lachs, die Avocado und die Gurke in Steifen schneiden.
Den nächsten Schritt zeige ich euch am Besten als Foto:
sushi_wip2
Den Reis auf das Nori-Blatt drücken. Bei uns war das ein bisschen schwierig, weil unser Reis ZU klebrig war. Ungefähr so breit drücken, wie auf dem Foto zu sehen ist. Aber spätestens nach der ersten Rolle dürftet ihr ein Gefühl dafür haben. Die Ränder vom Nori ein wenig trimmen und dann die gewünschte Füllung in die Mitte legen. Und dann einfach zusammenrollen! Mit Sushi-Matte geht es bestimmt leichter, aber wir haben es auch ohne geschafft.
Danach sah das ganze so aus:
sushi_wip1

Das schneidet ihr dann noch vorsichtig in Stücke und macht noch mehr solche Rollen, ganz nach eurem Geschmack. Dann seid ihr auch schon fertig!
Serviert wird das ganze natürlich mit Sojasauce, eingelegtem Ingwer und Wasabi.

Unsere gesammelten Erfahrungen vom ersten Sushi-Machen sind:
– klebriger Reis ist gut, aber ZU klebrig ist irgendwie auch doof :) das nächste Mal wahrscheinlich besser waschen und weniger lang ziehen lassen
– der übrig gebliebene Reis ist auch ein guter Snack
– es ist einfacher als gedacht, v.a. auch ohne Sushimatte
– man braucht keinen „Kleber“, um den Nori zu fixieren, der klebt von ganz alleine am Reis fest
– Thunfischrollen kleiner machen als die mit fester FÜllung, sonst wirds zu matschig

Das war also meine erste Sushi-Erfahrung. Das wird in Zukunft definitiv öfter wiederholt!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!
Liebe Grüße
Sushi

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Ein Kommentar zu “Sushi selbstgemacht

  1. Zufällig habe ich gerade heute ebenfalls die notwendigen Zutaten gekauft und werde das demnächst mal ausprobieren. :) Auf die Matte habe ich übrigens auch erst einmal verzichtet, ich dachte mir auch, dass das schon so klappen wird.
    LG, Becky

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