Frühlingsrollen

fruehlingsrollen

Letzte Woche war bei mir „asiatische Woche“. Ich war nämlich letztens in Düsseldorf in einem der vielen Asialäden einkaufen und hab mich mal mit allem eingedeckt, was man so braucht. Unter anderem diese Reiscracker. Das war ein großer Fehler, die waren nämlich als alllererstes schonwieder leer, upsi.
Neben Sushi standen aber auch Frühlingsrollen auf meiner Will-machen-Liste. Wie das Sushi, waren auch die Frühlingsrollen noch weit von perfekt entfernt, aber trotzdem super lecker.

Zutaten (für äh, sagen wir mal 3 Personen als Hauptgericht oder 5 als Beilage)

500g Hackfleisch
3 mittelgroße Möhren
100g Glasnudeln
3 große Frühlingszwiebeln
Ingwer nach Geschmack
Sojasauce, Pfeffer
„Asiagewürze“ nach Geschmack und Vorrat (hier z.B. Zitronengras)
Reispapier

viel neutrales Speiseöl zum Frittieren

Als erstes die Möhren schälen und in kleine Stifte schneiden oder für faule: grob raspeln. Auch die Frühlingszwiebeln und den Ingwer kleinschneiden und beiseite stellen. Das Hackfleisch in einer groooßen Pfanne (oder im Wok) gut anbraten und dabei gründlich zerkleinern. Währenddessen die Glasnudeln nach Packungsanweisung zubereiten (dabei aber ein bisschen kürzer ziehen lassen, die werden ja noch weiter verarbeitet) und dann auch kleinschneiden. Wenn das Hackfleisch kurz vor fertig ist, gebt ihr den ganzen anderen Kram dazu und würzt das ganze mit einem guten Schuss Sojasauce, Pfeffer und was da sonst noch so reinpasst. Wenn euch das ganze schmeckt, könnt ihr dann die Pfanne vom Herd nehmen.
Jetzt kommt das „komplizierte“: Das Rollen.
Wenn ihr, wie ich, trockenes Reispapier zum einrollen nehmt, müsst ihr das natürlich erst noch einweichen. Dazu habe ich einen flachen Teller genommen und da Wasser draufgegeben. Das Reispapier legt man dann da rein, wendet es zwischendrin mal und nimmt es raus, sobald es geschmeidig ist. Da kriegt man auch ganz schnell ein Gefühl für, wann es noch zu fest und wann schon zu labbrig ist.
Zum Rollen sollte man am besten 2 Reispapiere übereinander legen, damit da auch später beim frittieren nichts reißt. Die 2 Papiere kann man auch gemeinsam wässern.
Dann lässt man das Papier kurz abtropfen und legt es flach hin. Einen guten Esslöffel Füllung auf das Reispapier geben und wie folgt einrollen:

 

 

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Währenddessen kann man schonmal das nächste Papier einweichen. Und so geht’s dann weiter, bis die Füllung verbraucht ist.

Dann geht’s ans Frittieren. In einen Topf, wo ca. 2-3 Frühlingsrollen nebeneinaner passen, gebt ihr so viel Öl, dass die Rollen frei schwimmen können (bei mir war’s zu wenig, aber ich hatte nicht mehr da). Das ganze wird erhitzt und sobald es heiß ist, könnt ihr eure Frühlingsrollen darin frittieren. Ca. 3-5 Minuten, bis sie eine schöne Farbe haben. Zwischendrin mal wenden.
Die fertigen Frühlingsrollen auf einem Zewa abtropfen lassen und auf einem Teller im Ofen bei 100°C warmhalten, bis alle fertig sind.

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Ich habe die meisten leider nur in eine Lage Reispapier gewickelt, sodass beim Frittieren doch einige aufgerissen sind und sich ein bisschen zu viel mit Öl vollgesaugt haben.
Unglaublich lecker waren sie trotzdem.

Und wenn ihr zuviel Füllung habt, macht das überhaupt nichts: die lässt sich auch prima noch am nächsten Tag mit einem Löffel essen, ich hatte die Reste sogar mit in der Uni – lecker!

Ich wünsche euch viel Spaß beim nachbasteln und freue mich über Berichte von euren eigenen Erfahrungen!
Liebe Grüße
Sushi

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Ein Kommentar zu “Frühlingsrollen

  1. Na endlich traut sich mal eine(r) ;-)
    Hast du sehr lecker zubereitet, wenn ich trotzdem etwas erwähnen dürfte: Ich nehme zum „frittieren“ kein Öl, sondern Butterschmalz, ist zwar etwas teurer, aber geschmacklich einfach besser…. ja, ich weiß, die Asiaten kennen kein Butterschmalz…oder doch?? ;-)

    Wünsche Dir ein schönes Wochenende

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