Forellen und andere Fische aus dem Ofen

forelle

Hallo ihr Lieben,

wir brauchen mehr Hauptgerichte! Da habe ich mir gedacht, fange ich mal an, ein paar meiner Lieblingsrezepte zu verbloggen, auch wenn sie noch so einfach sind. Heute geht es um Forellen. Und sonstige Fische. Aber hauptsächlich Forellen, die haben so studenten-freundliche Preise!
Ansich ist es sehr einfach, Forellen zuzubereiten. Sie sind sehr dankbar in der Zubereitung, nicht wirklich aufwändig und brauchen auch nicht lange.

Fangen wir einmal damit an, wo ich die Forellen kaufe. Für gute Forellen muss man keinen guten Fischladen in der Nähe haben. Aldi, Lidl und sonstige Discounter haben oft in der Tiefkühltruhe fangfrische Forellen, die im Endeffekt frischer sind, als die in der Kühltheke, da sie direkt nach dem Fang eingefroren werden und bis zu euch nach Hause in der Kühlkette bleiben. Bei den vermeintlich frischen kann man sich da nie so sicher sein, wie lang die jetzt schon semikühl gelagert und transportiert wurden.

Für dieses Rezept werde ich euch auch keine Zutatenliste geben, weil das relativ variabel ist. Legen wir also direkt mit der Zubereitung los!

1. Die Forellen auftauen. Pro Person eine Forelle. Entweder schon morgens aus dem Gefrierfach nehmen und den Tag über im Kühlschrank auftauen lassen, oder ca. 1 Stunde vor Verzehr in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen.

2. Die Forellen säubern und den Backofen auf ca. 200°C vorheizen. Am besten geht das Säubern unter fließendem Wasser. Forellen ansich sind sehr schleimig, also einfach mit den Händen ein bisschen rubbeln, bis die Fische nichtmehr glitschig sind. Danach kann man sie auch noch mit ein wenig Salz abreiben, damit die Schuppen noch ein wenig abkommen.

3. Würzen! Ihr bastelt euch entweder aus doppelt geschlagener Alufolie eine Schale, in der ihr die Forelle einwickeln könnt, oder ihr nehmt eine Auflaufform, in die eure Forellen reinpassen (empfiehlt sich bei mehreren Forellen), die ihr dann mit Alufolie abdeckt. Auf den Boden kommt dann ein Schuss z.B. Olivenöl. Darauf legt ihr die Forelle, die ihr mit Salz und Pfeffer von innen und außen würzt. Mit dem Salz nicht geizen, die Fische nehmen viel auf, ohne versalzen zu sein.

Und dann kommt der „Freestlye“-part. Hier ein paar Gewürzkombinationen, die von mir getestet und für gut befunden wurden:
– mit Zitronensaft beträufeln, Zitronenscheiben in den Fisch legen, außerdem einen Zweig Rosmarin und Knoblauch hinzugeben
– s.o. aber Thymianzweige dazugeben
– ein paar dünne Ingwerscheiben in und auf den Fisch legen
– nur salzen und pfeffern und am Tisch mit Kräuterbutter reichen

4. Das Garen. Wenn der Fisch fertig gewürzt ist, verschließt ihr die Alufolie oder die Auflaufform sicher, sodass kein Saft austreten kann. Auf einem Blech in den vorgeheizten (200°C) Ofen geben und ca. 20 Minuten backen. Etwas weniger, wenn der Fisch klein ist oder ihr ihn noch saftig mögt, etwas länger, wenn der Fisch groß ist oder ihr ihn wirklich sehr durch haben wollt. Ich fahre meistens mit 20 Minuten sehr gut. Das ist auch die ideale Zeit, um noch ein paar Kartoffeln dazu zu kochen.

5. Servieren! Wenn der Fisch fertig ist, wird er ausgepackt und auf den Teller gelegt, voila! Sehr gut schmeckt er im Sommer mit Salat, aber auch mit Kartoffelbeilage und z.B. Sour Cream ist er sehr lecker. Hier im Bild habe ich ihn z.B. einfach nur noch mit ein bisschen Butter bestrichen, auch sehr lecker.

6. Das Essen ist natürlich ein bisschen tricky. Aber es empfiehlt sich, die Haut in der Mitte der Seite aufzuschlitzen, beiseite zu klappen und abzuziehen. Dann kann man das Fleisch ganz leicht von der Mitte her vorsichtig von den Gräten abtrennen. Ist die eine Seite fertig, dreht man den Fisch entweder um und verfährt von der anderen Seite auf die gleiche Art und Weise, oder man greift den Fisch beim Schwanz, zieht die Gräten im Ganzen ab und dreht den Fisch dann um. Ein weiterer Tipp: Die Wangen der Forelle kann man auch essen. Vorsichtig die Haut abziehen und dann findet ihr ein kleines rundliches Fleischstück. Bei uns reißen sich da immer alle drum… :)

Mit anderen Fischen kann man genauso verfahren. Doraden eignen sich z.B. auch hervorragend dafür. Da muss man jedoch je nach Größe die Backzeit natürlich ein wenig anpassen. Im Sommer kann man die Alupäckchen auch gut auf den Grill legen. Auch da je nach Hitze des Grills die Garzeit anpassen.

Wenn ihr noch Fragen habt, zögert nicht sie in den Kommentaren zu stellen. Ich hoffe, ich konnte damit denjenigen, die denken, dass ganze Fische kompliziert sind, ein bisschen die Angst nehmen.

Dann mal ran an die Fische!
Fischige Grüße
Sushi

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Ein Kommentar zu “Forellen und andere Fische aus dem Ofen

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