Frohe Ostern! – natürlich gefärbte Ostereier

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Ich wünsche euch frohe Ostern!

Sushi hier! Und ich muss mich wohl – mal wieder – für meine Inaktivität entschuldigen. Ausrede Klausurenphase, die ist dieses mal besonders stressig. Aber so langsam klingt sie ab, nur noch eine! Um mich ein wenig abzulenken, verbringe ich auch das Oster-Wochenende bei meinen Eltern. Da ist nochmal Zeit, um ein bisschen zu entspannen und einfach die Ruhe auf dem Land zu genießen.
Und was gehört zu Ostern dazu? Richtig, Eier färben!
Letztes Jahr hat meine Mutter das erste Mal natürliche Farben ausprobiert. Wir wollten das noch verbessern und haben ein bisschen rumgetestet. Dabei kamen ein paar schöne, aber auch ein paar weniger schöne Ergebnisse bei herum.

Ich möchte euch nicht vorenthalten, wie das ganze von statten ging. Also los!

Eine kurze Übersicht, was ihr dazu brauchen könntet:
– Kartoffelsäcke
– Nylonstrümpfe
– kleine Blätter und Gräser
– Buchstabennudeln
– rohe Eier natürlich
– Zwiebelschalen
– Blattspinat
– rote Beete
– …

Die Farbe:
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Für die Farbe einen ausreichend großen Topf mit Wasser füllen, sodass eure Eier darin vollständig bedeckt werden. Ohne Eier gebt ihr zunächst die „Farbgeber“ rein. Am besten haben bei uns Zwiebelschalen funktioniert, das ergab ein schönes orange-braun. Die Schalen von ca. 3-4 kleinen Zwiebeln/Schalotten in das Wasser geben, 1-2 EL Essigessenz dazu, einmal gut aufkochen und köcheln lassen.
Blattspinat hat leider nicht so gut funktioniert – das Grün wurde sehr blass und gar nicht so grün.
Die dunklen Eier vom Titelbild wurden in einem Rotkohl (färbt gar nicht), Rote Beete und ein Schuss Holunderbeerensirup.
Eine klare Empfehlung sind die Zwiebelschalen, der Rest ist noch verbesserungswürdig und nur der Vollständigkeit halber erwähnt :)

Die Muster:
Das kleinteilige Muster auf dem einen orangen Ei kommt von einem Kartoffelsack. Dafür ein ei-breites Stück Sack ausschneiden. Oben und unten gut Platz lassen, damit ihr den Sack straff zusammenbinden könnt. Der muss wirklich eng anliegen, sonst läuft die Farbe dahinter.

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Für die Blätter könnt ihr einen alten Nylonstrumpf zerschneiden. Damit kleine Blätter auf das Ei binden, auf der Rückseite verknoten und fertig. Am Ende hat man dann die Wahl, ob man die Blätter auf den Eiern lässt, oder sie abnimmt. Wir fanden beides schön.

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Als kleinen Test haben wir auch noch Buchstaben ausprobiert. Dafür am besten in die Spitze vom Nylonstrumpf, ein paar Buchstabennudeln streuen, den Strumpf zubinden und die Buchstaben auf dem Ei zurechtschieben. Das hat auch ganz gut funktioniert, bis darauf, dass die Nudeln sehr auf dem Ei festkleben. Wir hatten ein wenig Mühe, sie wieder vom Ei zu entfernen…
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Die fertig verschnürten rohen Eier langsam in das kochende Farbwasser geben und ca. 9 Minuten kochen lassen. Nach der Garzeit heraus nehmen und auf einem Stück Küchenpapier trocknen lassen. Wenn die Eier trocken sind, könnt ihr sie aus ihren Netzen und Strümpfen befreien und weiter abkühlen lassen. Dann habt ihr hoffentlich hübsche Eier.

Ehrlicherweise muss man sagen, dass die Methode noch ein wenig verbesserungswürdig, aber besonders sind sie allemal!

Für dieses Jahr natürlich zu spät, aber vielleicht behaltet ihr die Idee im Hinterkopf und probiert es zum nächsten Osterfest einmal aus. Bis dahin poste ich auch noch mal ein paar Rezepte, versprochen!

Viele Grüße
Sushi

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Ein Kommentar zu “Frohe Ostern! – natürlich gefärbte Ostereier

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